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Schoßhündchen

Summary:

Werwolf (Leo) wird mit sein Mate (Adam) in einer verlassene Lagerhalle eingeschlossen...
natürlich ist es eine Vollmondnacht und Adam weis von nichts was Leo ist.

Lets find out was passieren wird

Work Text:

Durch einen Fall sind Leo und Adam wieder im Wald. Ihr Tatverdächtiger ist in den Wald geflüchtet, als sie ihn befragen wollten.

Für Leo ist dies kein Problem, im Wald fühlt er sich am wohlsten, vor allem wenn es sehr nah an Vollmondnacht ist.

Man erkennt nicht, dass er ein Werwolf ist, somit weist keiner davon. An Vollmonde hatte er bis jetzt immer frei, er hat aus der Perspektive seiner Kollegen schon immer einen muskulösen Körperbau gehabt und wegen der leichten Aggression, die er manchmal für seine Kollegen hat, kann man easy darauf schieben, dass er seine 3 Kollegen schützen will.

Nur der jetzige Fall macht das ganze schwer.

Adam und Leo suchen schon seit mindestens 1 Stunde im Wald nach ihrem Tatverdächtigen. 

Immer mehr bemerkt Leo, wie knapp langsam die Zeit wird. Er musste schon mehr als nur einen genervten Knurren unterdrücken. Er hat auch das gewohnte Brennen hinter seinen Augen gespürt, als ihm der Verdächtige wieder knapp entkommen war. 

Adam weist es nicht, aber die rennen wortwörtlich gegen die Zeit.

 


 

“Fuck, so kriegen wir den nie”, flucht Adam und streicht mit seine Hände über des Gesicht. Ein Glück merkt er nicht, wie angespannt Leo ist, er merkt, wie langsam seine Hand anfängt zu zittern, “Ja, hast recht. Komm, lassen wir es für heute gut sein, die Sonne ist demnächst nicht mehr da. Wer weis was sich hier alles treibt.” Er selbst wär im Wald sicher, aber Adam wär nicht vor ihm sicher.

“Ja, nein, ach Mensch Leo, ich will nur diesen verdammten Wichser schnappen, wenn nicht jetzt wann dann?!”, sagte Adam genervt zu Leo. 

Wenn er wüsste, in was für einem Risiko er gerade steht, würde er anders reagieren. Leo selbst muss einmal wegdrehen, damit Adam seine Augen nicht sieht. Es wär so viel einfacher, wenn sein Team davon wüsste, aber er hat Angst davor, wie die reagieren.

Leo konnte dieses Mal das Knurren nicht mehr unterdrücken, er war genervt, müde und wollte einfach nur nach Hause und da die Nacht verbringen. 

Leo schaut gar nicht mal rüber zu Adam, zu sehr hat er Angst, ob Adam ihn komisch anschaut. Dabei beachtet Adam Leo nicht mal, da er schon daran gewöhnt ist, dass sein Teamleiter und Partner manchmal knurrt, so war er manchmal auch im Bett.

Als sie weiterlaufen, sehen sie weiter vorne eine verlassene Lagerhalle, “Komm wir schaun da noch rein, vielleicht hat er sich da versteckt. Wir gehn zurück zum Auto, wenn es nich der Fall is”, kommt nur von Adam, als er vor läuft.

Kann ja nur schief gehen.

 


 

Und ob es schief geht.

Sie erkunden die Lagerhalle und gehen langsam voran, so wie es scheint, war hier jemand vor kurzem da, überall sind die Lichter an. Leo ging voran, er sprach aber nicht mit Adam. Er spürt in seinen Knochen, dass die Sonne gerade untergeht. Wenn er jetzt spricht, würde Adam sofort bemerken, dass das was komisch ist. Er war so tief in den Gedanken, dass er es zu spät bemerkte, “ah Shit!”, flucht Adam, als dann Leo sich umdrehte, sah er auch warum.

Hinter Adam stand ihr gesuchter Verdächtiger, der gerade Adam festhält und ein scharfes Taschenmesser an seine Kehle hält.

Leo kann gerade so noch seinen Wolf unterdrücken, welcher sehr gerne ihn gerade zerfleischen will. 

“Ah ah ah, wir wollen doch nicht, dass dein Kollege etwas abkriegt oder nicht?”, sagt er, während er sein Messer etwas mehr an Adam seinen Hals drückt und dabei eine kleine Schnittwunde verursacht. Adam verzieht sich das Gesicht, aber er schaut eher zu Leo, der gerade scheint, als ob er mit sich selbst kämpft. Als Leo das Blut sieht, beginnt er laut zu knurren und er spürt, wie langsam seine Fingernägel zu Krallen werden.

“Du scheiß Köder würdest mir kein Haar krümmen, solange dein Partner in meine Hände ist”, zischt er, “also los sei ein Braver und folge mir.”. Er beginnt langsam mit Adam rückwärts zu laufen, Leo merkt, dass er recht hat und muss sich geschlagen geben und ihm folgen.

Sie gehen wieder in die Richtung, von der sie reinkamen und sind fast draußen, als dann plötzlich deren Tatverdächtiger Adam in einen Raum stößt. Leo springt sofort hinterher, um nach ihm zu schauen, “Adam!”. Bevor er bei Adam ist, hört er, wie sich eine Tür hinter ihm verschließt.

“Ha, hab nich gedacht, dass du da reinfällst”, lacht er auf, “aber egal, ich würd mal sagen, viel Spaß, vor Sonnenaufgang werdet ihr nicht raus kommen.” Nun lachte er wie ein kompletter Psycho und ging.

“Fuck”, knurrt Leo während er die verschlossene Tür seine Zähne zeigt.

Adam legt besorgt eine Hand auf Leo seinen Arm auf, er merkt, wie anders gerade Leo ist.

“Alles wird gut, Leo keine Sorge, Pia und Esther werden kommen und uns raus holen”, sagt er zu ihm. Wieder knurrt Leo auf und schaut dieses Mal zu Adam, der sofort bemerkt, dass seine sonst blau-grünen Augen langsam eher Richtung Rot gehen, “ein Scheiß, alles wird gut!”, knurrte Leo, “du musst sofort irgendwie raus, irgendwie!”. Leo stand schnell auf und suchte, irgendwo eine Öffnung oder Ähnliches zu finden. Die Lage scheint aussichtslos zu sein. Irgendwann lief er zu einer Wand und drehte sich um, mit einem Wimmern ließ er seinen Rücken an der Wand runter gleiten. Unten auf dem Boden angekommen, klammert er seine Finger, die eher wie dicke Krallen sind, in seine Haare und schaut auf den Boden.

Adam konnte nur das ganze vom Boden aus mit großen Augen zuschauen, “Leo…” flüstert er  vor sich hin. 

“Ich bin ein Werwolf”, bekam er als Antwort von Leo. “Was?”, nun ist Adam verwirrt, die existieren doch nur in Märchen!

Leo schaut nun hoch, Adam erstarrt während er in Leo sein Gesicht schaut.

Seine Augen sind nun komplett rot, es scheint, als ob sein Bart dichter ist als sonst, zudem scheint sich was an seiner Brust zu bewegen.

“Ich bin ein verfickter Werwolf Adam!”, wimmert Leo, während er wieder auf den Boden sieht, “ich weis nicht was wir machen sollen, ich hatte noch nie Gesellschaft an einem Vollmond. Zudem schwindet gerade immer mehr meine Kontrolle", endete er schwach, während er sich selbst umarmte.

Adam schaute Leo nur verwundert an, war das der Grund, warum Leo nicht mit ihm zusammen wohnen möchte? “Deshalb dieses ständige Knurren”, sagt er leise vor sich hin. Er schaut einmal auf den Boden und muss einfach schlucken, Leo ist ein Werwolf, alles klar. Leo hat gerade massive Angst, alles klar. Leo könnte eine Gefahr sein, nein, ja, nein, mir scheißegal “Ich hab keine Angst vor dir Leo”, sagte Adam mit einer starken Stimme zu Leo, “du bist nicht so subtil, wie du glaubst. Wenn du genervt bist, knurrst du leise vor dich hin, zudem hast du die Augen wie ein Tier im Bett”, versucht Adam die Stimmung etwas aufzuhellen. Aber es geht in die andere Richtung, als Leo plötzlich wieder laut knurrt, "Mach nicht daraus einen Witz Adam! Ich weis nicht, ob du hier lebend raus kommst!” kommt leicht panisch von Leo, während Adam ihn weiterhin ruhig anschaut.

"Leo, ich glaub mir wird hier nichts passieren, mach dir da keine Sorgen”, sagt Adam wieder mit einer starken Stimme. Währenddessen steht er langsam auf und geht in die andere Richtung, weit von Leo entfernt, “wenn du mich angreifen solltest, dann hab ich noch meine Dienstwaffe, keine Sorge, ich kann mich verteidigen.”. 

Leo musterte Adam an, sein Blick scheint ihn zu durchbohren, während sein Gesicht vor Schmerz verzogen ist, er konnte es schon sehen, dass des nur schlimmer wird, wenn Leo versucht, dies hinaus zu verzögern. “Leo, lass los.”, sagt nur Adam, während er sich genauso wie Leo auf den Boden setzt und sich dabei an der Wand anlehnt.

Auf einmal ging alles schnell.

Leo zieht sich hastig das Shirt aus, währenddessen sieht Adam das über seine komplette Brust Haare wachsen und scheint, dass seine Rippen sich bewegen.

Bevor er zu seiner Hose kommen konnte, gab Leo einen leichten Aufschrei, als er sich nun auf den Boden kniete und in den Boden krallte. Adam konnte ab da nicht mehr zusehen und konnte nur hören, wie Leo schwer atmet und dabei seine Knochen knacksen.

Nach einiger Zeit war es wieder ruhig, als er hin sah, lag da nun ein sehr großer Wolf auf dem Boden. Der schien ihn noch nicht bemerkt zu haben und hechelte eher nach Luft, als sei er die letzten Stunden gerannt.

Adam schaute nur den Wolf an, nicht Wolf, des war Leo. Dennoch, so wie er es versprochen hatte, holte er vorsichtig seine Dienstwaffe raus. Er weis er könnte niemals Leo erschießen oder irgendwie verletzen. 

“Alles wird gut”, flüstert er vor sich hin. Ob er es für sich meinte oder für Leo weis er nicht.

Nur dies schien laut genug zu sein, dass Leo nun langsam seinen Kopf hebt. Adam versucht dabei ruhig zu bleiben, als ihn die roten Augen anschauen. Aber irgendwas macht er falsch, da Leo aufsteht, zwar etwas wackelig, aber er steht nun. Da sieht Adam, wie groß er wirklich ist, Leo würde ihm mindestens zur Hüfte kommen wenn die nebeneinander stehen. 

Während Leo ihn weiterhin anschaut, läuft er plötzlich auf ihn zu. Er hofft sehr, dass Leo seinen schnellen Herzschlag nicht hören kann.

Als Leo dann an seine Füße steht, friert er ein, er weis nicht, was er tun soll. Soll er Leo verscheuchen? Warnschuss an die Wand? Fuck, was soll er tun?!

Nur dann kommt der Wolf noch näher, seine Beine sind nun zwischen den Vorderpfoten und Adam hält die Luft an, als Leo mit seinem Kopf näher kommt. 

Er verzieht leicht seinen Kopf nach oben und schaut die Decke an, wenn Leo ihn jetzt angreifen sollte, dann soll er es schnell machen. 

Da wird er nun aus seiner Gedankenspirale gezogen, als er ein leichtes Geheul wahrnahm. Er schaut wieder zu Leo und sieht, dass er irgendwie traurig wirkt, dabei schaut Leo spezifisch seinen Hals an. Adam hebt leicht seine rechte Hand und führt diese über sein Hals, er muss kurz schmerzhaft einatmen, als er an die Wunde kam. "Ah, stimmt, da war ja was”, flüstert Adam vor sich.

Währenddessen wird das Hundegeheul von Leo lauter, während er mit seiner Schnauze Adam seinen Hals berührt. 

Ist er traurig, dass Adam verletzt ist?

Vorsichtig hebt Adam nochmal seine rechte Hand und versucht Leo hinter dem Ohr zu kraulen, Hunde lieben es doch, oder?

Als seine Finger das Fell berühren, merkt er, wie weich Leos Fell ist. Zudem schien Leo sich damit etwas zu beruhigen.

“Ha, von wegen ich werd in Gefahr sein. Du bist ganz brav”, sagt er zu Leo, obwohl Leo ihn wahrscheinlich gerade nicht versteht.

Während er ihn hinter sein Ohr streichelt, fängt Leo an, vorsichtig die Wunde abzuschlecken. 

Mit der Zeit fing Adam Leo seinen Kopf durch zu kneten. Leo, schien dies zu gefallen, da er wie eine Pfütze nun auf Adam sein Schoss zergeht.

 


 

Seine Beine sind eingeschlafen, er muss sie JETZT bewegen. Er versucht, sich vorsichtig von Leo zu lösen, der immer noch seinen Kopf auf seinem Schoß hat. Nur sind inzwischen seine Augen zu und es scheint, als würde er schlafen, nur als sich Adam etwas bewegt, öffnet er schnell seine Augen und schaut sich um.

"Alles ist gut, nichts hat sich geändert”, sagt Adam zu Leo.

Nun stand Leo auf und streckte sich etwas.

Als Adam etwas Platz hat, fängt er auch an aufzustehen und sich etwas zu strecken, dabei knackt etwas seinen Rücken. 

Er legte sofort seine rechte Hand auf Leo seinen Kopf und streichelte leicht über diese. “So und was machen wir nun?”, fragt Adam in den Raum, während Leo ihn hochschaut.

Adam war von sich selbst überrascht, wie easy er damit klar kam. Bei jedem anderen Hund würde er niemals so entspannt da stehen. Es scheint so, als würde sein Unterbewusstsein wissen, dass es hier gerade keine einzige Gefahr gibt.

Da fiel Adam wieder die Kratzer im Boden auf, er ging vorsichtig auf die Stelle zu, an der sich Leo verwandelte.

"Das sah sehr schmerzhaft aus, ich muss dich unbedingt morgen fragen, ob es wirklich schmerzhaft ist”, sagte Adam zu Leo.

Dabei fiel ihm auch das T-Shirt auf, was Leo noch wegwerfen konnte, die Hose war hinüber dank der Verwandlung. “Ok, Notiz an mich. Nächstes Mal Leo helfen aus seinen Klamotten zu kommen”, sagte Adam zu sich selbst, als er das T-Shirt aufnahm.

Er hofft, dass es ein nächstes Mal zusammen gibt, er will nicht, dass Leo sich weiterhin vor ihm versteckt. Vielleicht wird er dann allgemein etwas entspannter, vielleicht gibt es Punkte von Wolf-Leo die auch der Mensch-Leo tut.

Nun merkt er, wie kalt es in dieser Lagerhalle ist, Leo hat ihn wohl sehr gut warm gehalten. Durch ihn ging kurz ein Kribbeln durch seinen gesamten Körper.

Dies schien auch Leo gesehen zu haben, da dieser nun vorsichtig sein Ärmel in sein Maul nimmt und dran vorsichtig zieht.

“Ja, ich komme. Nicht jeder hat so ein dichtes, warmes Fell.”.

Was anderes als mit seinem Freund zu kuscheln, konnte er eh nichts tun. 

Deshalb richtet Adam des Shirt und seine Jacke zurecht, damit er sie als Kissen nutzen kann. 

Als er sich hinlegte, schien Leo zu versuchen, teils neben ihm, aber auch auf ihm zu liegen. 

Als Adam kurz vorm  einschlafen ist, hält Leo weiter Wache und schaut zur verschlossenen Tür.

Adam streichelt nochmal kurz über Leo seinen Kopf. “Schlaf gut Leo, träum was schönes”, sagt er leise, während er sich in das Fell schmiegte.

 


 

Als Adam wieder wach wurde, spürte er immer noch das Fell, Leo war also immer noch ein Wolf.

Dabei würde sein Zeitgefühl sagen, dass es morgens ist. "Steckst du fest oder warum bist doch noch ein Wolf?”, fragte Adam Leo besorgt. Nur dieser schien nun angespannt zu sein, er begann langsam die Tür an zu knurren, während er aufstand.

Es scheint so, als würde Leo irgendwas hören, was er nicht hören kann.

Shit, er muss sich zurück verwandeln, bevor einer ihn sieht!

Noch bevor dies jedoch passieren konnte, hörte Adam Stimmen hinter der Tür.

Dann sprang die Tür auf und dahinter standen Esther und Pia. “Well shit”, flüsterte Adam zu sich.

Dann ging wieder alles schnell, Leo war kurz davor auf Esther zu springen, die sich nun schützend vor Pia stand.

“Schürk, du hast 3 Minuten um das hier zu erklären!”, schnauzte Esther Adam an.

Nur dies schien Leo gar nicht zu gefallen, dieser stellte seine Haare noch mehr auf und knurrte noch lauter. Er stellte sich schon in Position, um Esther zu zerfleischen, nur weiter kam er nicht, da sich nun Adam neben Leo hin kniete und ihn umarmte, um genau das abzuhalten.

“Alles is gut, alles is gut”, sagte Adam in Leo sein Ohr, während er ihm etwas am Hals streichelte.

Nun schaute er wieder ernster zu Esther, “das hier liebe Esther ist Leo, ich weis genauso wenig wie du”, nun schienen Esther und Pia sprachlos zu sein, “so sah ich auch aus als er es mir unerwünscht es erzählen und zeigen musste. Ich wusste bis dahin nich mal das die existieren”. 

Nun schien Pia aus der Schockstarre raus zu kommen, “Ich glaub da gibts es wohl einiges, wo wir nicht wissen, ob die existieren.", nun ging sie auf Adam und Leo zu.

Leo schien sich etwas beruhigt zu haben, dennoch blieb er sehr angespannt neben Adam. “Aber warum verwandelt er sich nicht zurück? Es ist schon 8 Uhr”, sagte Pia mit einer sanften Stimme, während sie ihre Hand an Leo seine Schnauze hielt. Dieser schnupperte etwas kurz an dieser und schleckte die ganz kurz ab, “Ich glaub unser Teamleiter hat uns wohl noch nicht in die Stufe ‘keine Gefahr’ eingestuft”, sagte Esther mit Air Quotes bei ‘keine Gefahr’. “Ich glaub des liegt daran, da du n beschissenen ersten Eindruck gemacht hast Baumann”, sagte Adam zu Esther während er sie grinsend anschaute, sie wiederum verdrehte sich nur die Augen.

Nun ging Esther selbst etwas näher zu Leo, welcher nun wieder sehr anspannt sie anschaute und leicht seinen Mundwinkel verzog. “keine Sorge, sie will nichts. Sie bellt nur, aber kann nich beißen”, flüstert Adam in Leo sein Ohr.

Nun ging Esther genauso in die Hocke und lies ihre Hand beschnuppern, diesmal schleckte Leo die Hand nicht ab.

“Ich glaub wir lassen die 2 mal alleine. Adam hat des ganze gut im Griff.”, sagt Pia während sie Esther anstupst. Gemeinsam gehen sie wieder zur Tür, Pia dreht sich nochmals zu Adam, “Wir warten draußen auf euch, schrei einfach wenn du was brauchst” und ohne auf eine Antwort zu warten, dreht sie sich um und geht raus.

Adam schaut den 2 Mädels nach, und mit einem Seufzen lenkt er seinen Blick zu Leo.

Welcher weiterhin entspannt da saß.

Irgendwie muss er Leo überzeugen, dass die sicher sind, aber wie?

“Hier ist keine Gefahr mehr Leo”, sagt er sanft zu Leo, während er sich vor Leo setzt, “Pia und Esther halten vorne Wache, keine Sorge”. Nun umschloss Adam Leo ganz fest in seine Arme, “ich brauch dich Leo”, sagte er leise, während er ihn fester an sich drückte.

Zuerst merkte Adam nichts, dann spürte er, wie das Fell kürzer wird.

Dieses Mal denkt sich Adam, dieses Mal werd ich nicht von seiner Seite weichen.

Nach einer kurze Zeit hörte er wieder das knacksen von Leos Knochen. Währenddessen drückt  Leo mit seine Pfoten, die langsam mehr Hände werden, in Adam sein Rücken.

Ab einem ungewissen Punkt drückt Leo seinen Kopf  immer mehr in Adam seiner Schulter rein.

Nun saß ein splitternackter Leo in Adam auf seinem Schoß.

“Leo?”, fragt Adam vorsichtig, während er mit seiner Hand durch Leos Haare durchgeht.

Währenddessen kniff Leo seine Augen fest zusammen und atmet ganz tief Adam seinen Geruch ein.

Als Adam noch keine Rückmeldung bekam wollte er die Umarmung leicht lösen, nur dann hörte er, wie Leo ein leichtes Knurren gibt, während er mit seine noch leicht spitzen Zähne in Adam seine Halsbeuge drückt.

“Immer noch mehr Wolf als Mensch?”, fragt lachend Adam, als einzige Antwort kriegt er ein "Mmh-Mmh", während Leo sich mehr gemütlicher in seinen Schoß macht.

Nach einer kurzen Zeit löst sich nun Leo etwas von Adam und schaut seine Augen verschlafen rein,“Morgen”.

Adam schaut in Leos Augen und sieht, dass sie noch etwas vom Rot noch an den Rändern hat.

“Guten Morgen, ist nun der große böse Wolf wach?”, fragte er lachend. 

Nur dies schien Leo in den falschen Hals bekommen zu haben, da er nun die Augen aufriss und sich von Adam lösen wollte.

“Scheiße, des hätte nie passieren dürfen!”, fluchte Leo leicht panisch. “Hei, Hei, Hei alles ist gut.”, sagt Adam während er seine Hände auf Leo seine Schultern legt, “es ist nichts passiert, viel eher wolltest du nur die ganze Zeit kuscheln.” 

Nun wurde Leo rot wie eine Tomate und versuchte sein Gesicht in seinen Händen zu verstecken.

“Lieber das als ein Toter", murmelt Leo in seine Hände. “Hei lass diese Gedankenspirale”, nun schaut Adam wieder etwas ernster, “ich war wirklich in keiner Minute in Gefahr.”

Dies schien Leo etwas zu beruhigen, da dieser nun wieder zu Adam schaut. 

“Ich hab nur eine Frage”, spricht Adam wieder etwas sanfter weiter, “ist es deshalb, warum du nicht mit mir zusammen wohnen willst?”. Als Antwort bekam er nur ein schwaches nicken, während Leo wieder wegschaut.

Nun nimmt Adam Leo wieder in seine Arme, als er weiter spricht: "Solche Nächte will ich ab sofort mit dir verbringen. Sowas musst du nicht mehr alleine durchmachen." Leo schmilzt in der Umarmung wie ein Eis im Sommer.

 


 

“Komm die weiteren Fragen, können wir daheim besser klären. Pia und Esther warten draußen, sie wissen übrigens davon”, sagt Adam während er aufsteht und Leo hilft, dieser schien noch etwas wackelig auf den Beinen zu sein.

Nachdem sich Leo Adams Jacke um die Hüfte gelegt hat, laufen sie in Richtung Ausgang. Bis auf einmal Adam stehen bleibt und wieder ernster zu Leo schaute.

“Das ganze ändert übrigens gar nichts, wie ich dich finde. Du wirst mich niemals los”, sagt er mit einer starken Stimme zu Leo, während er tief in seine Augen schaut.

Dabei merkt Adam auch, wie das Rot am Rand von Leos Auge intensiver wird, das merkt er sich besser für die Zukunft.

 

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